Frühlingswanderung

Am 4. April ging es "Rund um den Breitenauer See" bei Löwenstein. Das Wetter allerdings machte der Gruppe keinen Spaß, denn es regnete und stürmte fast ununterbrochen.

Das beste war daher die Einkehr in die Gaststätte zum Kaffee trinken oder zum vespern ....





Eine Reise in die Vergangenheit

Am 27. Juni fand in Mosbach eine Stadtführung statt. Claudia Jany hat dazu einen Bericht erstellt:

Am Sonntag, den 27.6.04 trafen sich Mitglieder des Kontaktreises für Organspende und Transplantation Heilbronn (KKOT e.v.), des Dialyseverbandes und der Vereine für Leber- und Herztransplantierte zu einer Stadtführung in Mosbach/ Baden. Gelegen an den südlichen Ausläufern des Odenwaldes ist Mosbach Sitz des Neckar-Odenwald-Kreises und besitzt mit seinen Stadtteilen ca. 25 000 Einwohner. Die Stadt verfügt über verschiedene Behörden, eine Berufsakademie und alle weiterführenden Schulen. Der größte Arbeitgeber der Stadt sind die Johannes-Anstalten-Mosbach.

Unser Rundgang begann auf dem Marktplatz, der vom Rathaus, das 1554-58 erbaut wurde, geprägt ist. Die Mutigen unter uns stiegen am Ende unserer Führung auf den 34 m hohen Rathausturm und wurden mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Direkt neben dem Rathaus befindet sich etwas ganz Besonderes: die Simultankirche. Das Kirchenschiff, die evangelische Stiftskirche, ist durch eine Mauer von der katholischen Chorraum (St. Juliana) getrennt. Ebenfalls auf dem Marktplatz kann man das Palm’sche Haus betrachten. Dieses beeindruckende Fachwerkhaus wurde 1610 von einem wohlhabenden Bürger erbaut. Es ist Aushängeschild der Fachwerkstadt und wohl eines der schönsten Fachwerkhäuser Süddeutschlands. Unser Weg führte uns durch enge Gassen, vorbei am ehemaligen Haus des Henkers, am ehemaligen unteren Stadttor bis zum Synagogenplatz. Die ehemalige jüdische Synagoge wurde 1860 erbaut und in der Reichskristallnacht 1938 niedergebrannt. 1986 wurde hier ein Gedenkstein errichtet. Wir ließen unseren Blick hinüber schweifen zum „Salzhaus“, dem ältesten Fachwerkhaus von Mosbach.




Weiter ging’s bis zum Mosbacher Schloss, dessen Anfänge bis ins Hochmittelalter zurückreichen und das später von Pfalzgraf Otto ausgebaut wurde. Schließlich gelangten wir ans „Pfalzgrafen-Stift“, einem Alten- und Pflegeheim. Es stellt das größte Projekt der Altstadtsanierung dar. Ein ganzes Stadtviertel wurde neu geordnet. Zwei historische Häuser blieben in dem neuen Gebäudekomplex erhalten. Dass Mosbach geprägt war, vom Handwerkerleben, ist an den Straßennamen und alten Häuserinschriften zu erkennen. Einen kurzen Halt machten wir auch am „Kiwwelschisser-Brunnen“. Gespeist vom Mosbacher Kandelbach, verweist er auf den Spitznamen der Mosbacher: „Kiwwelschisser“ (Kiwwel-= Kübel). Schließlich kamen wir zum „Alten Hospital“ aus dem 15. Jahrhundert. Es dient heute als Stadtbibliothek und als Stadtmuseum, in das ebenfalls das Haus „Kickelhain“, eines der kleinsten Fachwerkhäuser Deutschlands, integriert ist. Unsere Reise in die Vergangenheit war beendet. Sicher waren wir nicht das letzte Mal in dieser geschichtsträchtigen Stadt mit ihren interessanten Sehenswürdigkeiten! Den Abschluss unseres Aufenthaltes in Mosbach bildete ein gemeinsames Mittagessen im Café Ludwig.
Schließlich hatte Frau Melitta Schuster noch eine Überraschung für uns! Sie lud uns ein in den Gundelsheimer Wald, der vielen von uns schon durch eine Waldführung bekannt war. Bei herrlichem Wetter ließen wir uns neben der Waldhütte Kaffee und den berühmten selbstgebackenen Kuchen von Melitta schmecken. Fünf (!) verschiedene Kuchen und Torten hatte sie für uns vorbereitet.

Ein Tag mit einer Stadtführung, die alle begeistert hatte, fand einen gemütlichen und schönen Abschluss. Unser Dank gilt Melitta Schuster, die auch die Führung durch Mosbach organisiert hatte.