Unser Infostand


Hier die Geschichte zur unserer 1. Teilnahme an der Unterland-Ausstellung im Jahr 1998

Zum Beginn kurz eine chronologische Beschreibung:

9. September 1998 – die Idee an der Ausstellung mit einem Infostand teilzunehmen wird von Gerda Schieferdecker und Reiner Hofmann geboren

10. September 1998 – beim Verkehrsamt Heilbronn persönliche Vorsprache – leider ohne Erfolg, doch mit dem Hinweis, uns direkt an die Ausstellungsgesellschaft zu wenden

11. September 1998 – Gespräch mit Herrn Schaller von der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH

14. September 1998 – Zusage der AFAG ......

Auszug aus dem Schreiben: „Wir freuen uns, dass wir Sie kurzfristig noch im passenden Themenbereich lt. beigefügtem Hallenplan mit einem Eckstand ( 4x5 m) placieren konnten. Und weiter .... Der Stand muss mit Bodenbelag ausgelegt und mit einer Abschlussblende an der vorderen Standobergrenze versehen sein. Die Seitenwände sollten tapeziert werden, die Tapeten müssen am Ausstellungsende wieder komplett entfernt werden.“

Zusätzlich bekamen wir ein ca. 50-seitiges „Service-Handbuch“ für Aussteller mit allen möglichen und wichtigen Informationen:

Termine
Bestellformulare
Technische Richtlinien
Auf– und Abbaubestimmungen
Feuersicherheitsbestimmungen
Richtlinien zum Umweltschutz

Jetzt war plötzlich das eingetroffen, worauf wir gehofft hatten, aber mit einer Zusage hatten wir eigentlich nie gerechnet.

Was danach kam war nur noch Arbeit......
Zuerst haben wir den Stand besichtigt, überlegt, wie wir die Einrichtung machen. Wir mussten 20 m² Teppichboden besorgen (haben wir dankenswerterweise gesponsert bekommen) , beim Baumarkt wurde Raufaser, Leim, Farbe (lavendel) und das notwendige Werkzeug gekauft. Wir wollten unbedingt einen Stromanschluss haben, damit wir die Organspenderausweise einschweißen könnten.

Beim Arbeitskreis Organspende wurde die noch verfügbare Infowand angefordert – die Sportlerwand war noch frei – was sich später als sehr positiv herausstellte-. Die Mitglieder des Kontaktkreises und andere Leute wurden alarmiert und um Unterstützung für den Standdienst gebeten.

An einem Abend wurde mit Unterstützung von Alfred Schieferdecker unser Stand tapeziert und anschließend mit der Farbe des KKOT gestrichen. Die Überraschung war groß, als am nächsten Morgen die Tapeten zum Teil wieder von den Wänden hingen – wir hatten zu wenig Kleister verwendet, damit sich die Tapete wieder leicht ablösen ließe. Große Aufregung – alles wieder abreißen, neu tapezieren und wieder streichen ? - die Nerven lagen blank und die Zeit lief davon. Dann kam die Idee: Die Ränder der Tapeten mit Leisten abdecken und damit dann an die Wand nageln. Also wurden schnell schmale Leisten, ein kleiner Hammer und Nägel im nächsten Baumarkt besorgt. Meine Frau fand eine Klebefolie – natürlich in lavendel !! um die Leisten zu überkleben – es sollte ja was gleich sehen. Die anderen Aussteller bewunderten schon unsere Arbeit – eine tolle Idee mit den Leisten :-)

Zur weiteren Vorbereitung fand ein Treffen mit den KKOT-Mitgliedern statt, in dem die Standbesatzung geregelt und festgelegt wurde. An alle ein Kompliment. Niemand hat uns im Stich gelassen – und die Planung klappte später in der Praxis reibungslos!

Am Abend des 25.9. war tatsächlich alles fertig, alles war organisiert , die Ausstellung konnte beginnen.
Die beiden ersten Tage waren noch relativ ruhig, aber was dann auf uns zukam, war schon überraschend. Unzählige Gespräche wurden geführt, hunderte von Infobroschüren wurden ausgegeben. Wir mussten insgesamt 3 mal unsere Bestände auffüllen, zum Schluss waren alle Keller leergeräumt und eine Schnellbestellung beim Arbeitskreis Organspende musste uns noch übers letzte Wochenende retten.
Während der gesamten Tage haben wir eine Besucherstatistik geführt und die Anzahl der einschweißten Ausweise erfasst.
Ergebnis: Es wurden über 800 Ausweise eingeschweißt !! - ein überwältigender Erfolg, mit dem wir nie gerechnet hatten.

Die nächste Ausstellung findet in 2 Jahren statt – wir haben bereits angekündigt, dass wir wieder dabei sein wollen !




Jahr 2000